19.01.2018
Von: Katja Hommes

Finanzierung: Steuern sparen mit dem MBA

Das berufsbegleitende MBA-Programm an der Hochschule Niederrhein bringt einige Kosten mit sich. Die Summe an Studiengebühren, Unterrichtsmaterial sowie Lebenshaltungs- und Reisekosten kann abschreckend wirken, doch bei einem MBA gilt: Wer sich weiterentwickeln möchte, muss auch etwas investieren. Die meisten Studenten setzen bei der Finanzierung auf einen Mix aus eigenen Ersparnissen, Stipendien und Unterstützung durch den Arbeitgeber oder die Eltern. Nicht außer Acht zu lassen ist allerdings der Steuervorteil.

Die Kosten für ein MBA-Studium können reduziert werden, wenn Sie diese von der Steuer absetzen. Aber wie genau können Sie mit dem MBA Steuern sparen?

Grundsätzlich erfüllt das MBA-Studium als Zweitausbildung die Voraussetzungen für die Anerkennung von Fortbildungskosten. Die Kosten, die durch einen MBA verursacht werden, werden als Werbungskosten akzeptiert und können somit unbeschränkt steuerlich abgezogen werden. Das gilt auch dann, wenn das Zweitstudium nicht auf dem Erststudium aufbaut oder ein Berufswechsel vorliegt.

Eine konkrete Bedingung dafür, den Master steuerlich absetzen zu können, ist der inhaltliche Zusammenhang zwischen dem Studium und Ihrer späteren beruflichen Tätigkeit. Es reicht also nicht, wenn Sie den MBA aus rein privaten Interessen absolvieren möchten. Da der berufsbegleitende Studiengang „Management“ auf eine zukünftige führende Position im Unternehmen vorbereitet und dementsprechend als Karrierebeschleuniger wirkt, ist diese Voraussetzung gegeben.

Steuervorteile lassen sich prinzipiell bei allen Kostenpunkten nutzen, die mit dem MBA-Studium in Zusammenhang stehen: Haben Sie die Kosten selbst getragen, können Sie insbesondere Studiengebühren, Unterrichtsmaterialien und Reisekosten von der Steuer absetzen. Wenn Sie zur Finanzierung einen Ausbildungskredit aufgenommen haben, können Sie hier beispielsweise Zinsen oder die Abschlusskosten steuerlich geltend machen.

Wichtig ist allerdings, dass Sie alle mit dem Studium zusammenhängenden Quittungen und Belege sammeln, um die Werbungskosten nachweislich beim Finanzamt belegen zu können. Beachten Sie auch die Fristen, die für die Abgabe der Steuererklärung eingehalten werden müssen. Generell sind die Kosten in dem Jahr steuerlich abzusetzen, in dem sie auch angefallen sind. Tritt allerdings der Fall ein, dass die MBA-Ausgaben das Einkommen innerhalb der Fortbildungsjahre übersteigen, haben Sie das Recht auf einen Verlustvortrag oder –rücktrag. Das bedeutet, dass Sie die Kosten entweder in zukünftige Jahre oder in das Kalenderjahr vor dem Studium schieben können.

Beachten Sie alle notwendigen Bedingungen, lassen sich so bis zu 50% der Kosten für ein MBA-Studium einsparen. Es lohnt sich also, sich schon vor Beginn des Studiums über die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten zu informieren und sich diesbezüglich von einem Steuerberater unterstützen zu lassen.


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