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Was genau ist eigentlich ein MBA?

Seit einigen Jahren gewinnt der, aus der angelsächsischen Welt stammende, akademische Abschluss MBA in Deutschland immer mehr an Bedeutung.  Auch in NRW vermehren sich inzwischen die MBA-Studiengängen. Die Hochschule Niederrhein beispielsweise führte ihren berufsbegleitenden MBA-Studiengang "Management" im Jahr 2009 ein. Der Master of Business Administration - kurz MBA - stellt ein allgemeines, nicht auf ein bestimmtes Fachgebiet festgelegtes Management-Studium dar. Es ist danach ausgerichtet, berufserfahrenen Spezialisten notwendige Kompetenzen in der Unternehmensführung zu vermitteln und sie dazu zu befähigen, eine Position im Management eines Unternehmens, egal welcher Branche, zu bekleiden. Der MBA ist dabei viel praxisorientierter als etwa ein aufbauendes Masterstudium in der Betriebswirtschaft. Zudem hat der MBA-Abschluss ein sehr gutes Image sowie einen hohen Bekanntheitsgrad und gilt generell als Karrierebeschleuniger.

Inwiefern unterschiedet sich ein MBA von anderen betriebswirtschaftlichen Master-Studiengängen?

MBA-Studiengänge sind speziell für die Vorbereitung auf Managementpositionen und daher auf die Vermittlung von Führungswissen ausgelegt. In Programmen, wie dem MBA "Management" der Hochschule Niederrhein, haben die Teilnehmer/innen beispielsweise die Gelegenheit, betriebswirtschaftliche Managementfragestellungen in kleineren Gruppen zu diskutieren und dabei gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Sie werden dabei von praxiserprobten Dozenten unterstützt. In dem MBA Programm der Hochschule Niederrhein sind deshalb erfahrene Praktiker ebenso als Dozent/in tätig wie praxiserprobte Professoren.

Für wen macht ein MBA-Studium Sinn?

Die Gruppe der MBA-Studierenden ist sehr heterogen. Dies wird gut deutlich am Beispiel des berufsbegleitenden MBA-Studiengangs der Hochschule Niederrhein: Neben Wirtschaftswissenschaftlern finden sich hier vor allem Ingenieure, aber auch Juristen und (seltener) auch Mediziner. Diese Personen haben jedoch eins gemeinsam: Für sie spielt nicht mehr nur das im Erststudium erworbene Fachwissen eine Rolle. Sie legen ihren Fokus eher auf den Ausbau der Fach- und der persönlichen Führungskompetenz. Die Unterschiedlichkeit der Studierenden sorgt dafür, dass jede/r Teilnehmer/in eine andere Perspektive mit ins Studium einbringt und somit meist interessante Diskussionen über Managemententscheidungen entstehen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein MBA-Studium?

Den richtigen Zeitpunkt für ein MBA-Studium gibt es nicht. Daher reicht das Spektrum der Teilnehmer/innen auch in dieser Hinsicht vom Berufseinsteiger mit beispielsweise zwei Jahren Berufserfahrung bis hin zur langjährigen Führungskraft. Es ist aber eine Tendenz zu immer jünger werdenden Studierenden erkennbar. Daher ist anzuraten, dass Interessenten für diesen Studiengang, ihre Pläne so schnell wie möglich umsetzen sollten. Die i. D. R. vorhandene (Anfangs-)Motivation für das Studienprogramm sollte idealerweise genutzt werden! 

Werden in einem MBA-Studium nicht nur die Themen behandelt, die schon Gegenstand eines betriebswirtschaftlichen Erststudiums waren?

Schaut man nur auf die Modulbezeichnungen einiger MBA Programme, entsteht schnell der Eindruck, dass die angebotenen Studieninhalte lediglich eine reine Wiederholung eines klassischen BWL-Studiums sind. Ein echter MBA tritt jedoch anders auf. Hier geht es vielmehr darum, führungsrelevante Aspekte der Betriebswirtschaftslehre zu behandeln und diverse praxisrelevante Fragestellungen aus einer Managementperspektive anzugehen anstatt noch mehr Detailwissen zu vermitteln. Insofern bringt das Studium neue Erkenntnisse für beide Gruppen: Studierende mit und ohne BWL-Erststudium.

Wie sehen die Studieninhalte eines MBAs aus?

Im Studium werden führungsrelevante Kenntnisse in grundlegenden Managementfunktionen wie etwa Rechnungswesen, Marketing und Personalmanagement vermittelt und zugleich die persönliche Entwicklung in Punkten wie Führungsverhalten, Teamarbeit und Verhandlungsfähigkeit gefördert. Fallstudien sowie Projekt- und Gruppenarbeiten sind typische Lehrformen im MBA. I. d. R. gilt es, am Ende des Studiums eine Masterarbeit zu verfassen und diese in einer mündlichen Abschlussprüfung zu verteidigen. 

Muss ich in einem MBA-Studium auch so viele Klausuren schreiben, wie in anderen Master-Studiengängen?

In einem hochwertigen MBA-Programm wird der Fokus eher auf den Auf- bzw. Ausbau von Führungskompetenzen der Teilnehmer/innen gelegt, was sich wiederum auch in den Prüfungsformen widerspiegeln sollte. Daher bestehen beispielsweise in dem MBA-Studium der Hochschule Niederrhein weniger als 1/3 aller Prüfungsleistungen aus einer Klausur. Hier wird der Fokus eher auf interaktive Prüfungsformen wie Präsentationen mit anschließender Diskussion oder mündlichen Prüfungen gelegt. 

Welche MBA Programmrichtungen gibt es?

Insgesamt werden an ca. 250 deutschen Hochschulen inzwischen über 500 verschiedene MBA-Programme angeboten. Dabei finden sich neben den klassischen generalistischen Programmen auch fachspezifischen Ansätze, die auf einzelne Branchen oder Funktionsbereiche  spezialisiert sind und den Markt insgesamt unübersichtlicher machen (wie z. B. einen MBA in Agrarmanagement).

Spezialisierte MBA Studiengänge sind zwar einerseits sinnvoll, da Experten oft gebraucht werden. Andererseits kann das Problem aufkommen, dass Spezialisten zu sehr auf einen Bereich festgelegt und ihre Einsatzfähigkeiten damit einschränkt sind. Ein generalistisch geprägtes MBA-Studium erweitert stattdessen die Einsatzgebiete. Dies kann besonders in der heutigen Zeit, die mit häufig wechselnden Jobs einhergeht, ein wichtiger Vorteil sein. 

Zudem existiert noch der sogenannte Executive-MBA. Dieser richtet sich explizit an Senior Manager, welche sich mindestens seit sieben Jahren im Berufsleben befinden. 

Das berufsbegleitende MBA-Studium "Management" an der Hochschule Niederrhein repräsentiert die klassische, generalistische Idee eines MBAs.

Welche Personen treffe ich in einem MBA-Studium an, wer sind meine Kommilitonen?

Die Teilnehmer/innen eines berufsbegleitenden MBA-Programms haben häufig eins gemeinsam: Sie wollen allesamt fit bzw. noch fitter für Führungsaufgaben werden und dazu sowohl ihr betriebswirtschaftliches Know-how als auch ihre Kompetenz in der Führung weiterentwickeln. Abgesehen von dieser Gemeinsamkeit sind die MBA Studierenden allerdings sehr heterogen: Sie unterscheiden sich besonders in der Berufserfahrung, die sie mitbringen sowie der Branche, in der sie arbeiten. Neben Nachwuchskräften, die erst einige Jahre Berufspraxis mitbringen, gibt es auch immer wieder ältere Praktiker, die ihre umfangreichen Erfahrungen mit den Lehrinhalten abgleichen wollen. Diese heterogene Teilnehmerstruktur ist sehr reizvoll, da sie dem Einzelnen interessante Perspektiven und eine Plattform zum gegenseitigen Austausch eröffnet. 

Wie ist das Studium organisiert? Kann ich auch mit Beruf studieren? 

Der MBA wird einerseits als Vollzeitprogramm und andererseits als Teilzeitprogramm speziell für Berufstätige angeboten. Die Regelstudienzeit eines Vollzeitstudiums liegt zwischen einem und zwei Jahren. Dies entspricht 60 bis 120 ECTS-Punkten, wobei die Programme mit 60-ECTS nach einer Übergangszeit nur noch für Absolventen mit Diplom geeignet sind. Wegen der hohen Nachfrage berufstätiger Akademiker wird der MBA oft berufsbegleitend in Form eines Teilzeitstudiums oder gar als Fernstudium angeboten. In dieser Form kann das MBA-Studium bis zu drei Jahre dauern und gegebenenfalls Auslandsaufenthalte inkludieren. Mit seinen freitags abends und samstags stattfindenden Lehrveranstaltungen ist das MBA-Studium an der Hochschule Niederrhein so organisiert, dass es optimal neben einer Vollzeit-Berufstätigkeit absolviert werden kann.

Wie spreche ich das Thema bei meinem Arbeitgeber an?

Häufig wird ein MBA-Studium durch die Studierenden aus eigener Initiative angegangen, wobei gleichzeitig jedoch der Arbeitgeber informiert und auf dessen Verständnis gehofft wird. In diesen Gesprächen sollten die Studierenden versuchen, den Fokus auf den Mehrwert zu lenken, den ein solches weiterbildendes Studium für das Unternehmen haben kann und es sich somit für den Arbeitgeber auszahlen wird, wenn beispielsweise praxisrelevante Studieninhalte ins Arbeitsleben integriert werden können. Beim MBA-Programm der Hochschule Niederrhein besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, Fragestellungen aus dem Unternehmen im Studium zu behandeln und an Lösungsmöglichkeiten zu arbeiten. Schließlich entwickeln die Teilnehmer/innen durch die interaktive Auseinandersetzung mit den Studieninhalten ihre Führungsfähigkeiten weiter und qualifizieren sich somit für verantwortungsvolle Aufgaben im Unternehmen. 

Was muss ich tun, um den Workload erfolgreich zu managen?

Berufsbegleitende Studienprogramme, wie der MBA, bedeuten eine nicht zu unterschätzende Zusatzbelastung für die Studierenden, da man eben nicht einfach "nur nebenbei" studiert, sondern sich das Studium in den Berufsalltag integrieren muss. Das MBA-Programm "Management" der Hochschule Niederrhein geht beispielsweise von einem Workload von durchschnittlich etwa 20 Stunden pro Woche aus, die der Studierende in das Studium investieren muss. Etwa die Hälfte dieser Zeit verbringen die Studierenden freitags abends und samstags in Seminaren an der Hochschule, die andere Hälfte ist für Vor- und Nachbereitungen, auch Gruppenarbeiten vorgesehen. Diese hohe Arbeitsbelastung setzt natürlich ein gutes Zeitmanagement sowie eine gute Abstimmung mit dem persönlichen Umfeld des Studierenden voraus. Verständnis und Unterstützung sind hier das A und O und erleichtern das Studium enorm. Daher sollten die Studierenden sich mit ihrem Umfeld, also Partner/innen oder Familien, schon vor Semesterbeginn intensiv besprechen und sich deren Zustimmung und Unterstützung einholen.

Wie genau wird die Qualität eines MBAs gesichert und gewährleistet?

Dies geschieht über die sogenannte Akkreditierung. Über die Qualität, Transparenz und die Vergleichbarkeit des MBAs wachen weltweit tätige Akkreditierungsgesellschaften. Diese beurteilen beispielsweise, ob ein MBA-Programm bestimmte qualitative Mindestanforderungen erfüllt. Für die MBA-Akkreditierung sind EQUIS, AACSB und FIBAA häufig zu findende Akkreditierungsgesellschaften. Das MBA-Programm der Hochschule Niederrhein z. B. wurde von der FIBAA akkreditiert sowie reakkreditiert.

Was sind die Zulassungsvoraussetzungen um einen MBA in Deutschland machen zu können?

Die Zulassungsvoraussetzungen sind von Hochschule zu Hochschule verschieden. Es kann jedoch gesagt werden, dass als Mindestvoraussetzung meist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor- oder Diplomstudium) und zumindest erste Berufserfahrungen gelten. An manchen Hochschulen kann es sein, dass auch Bewerber ohne ein abgeschlossenes Studium zugelassen werden, sofern sie über eine ausgeprägte Managementerfahrung verfügen. Sollte die englische Sprache ein Bestandteil des MBAs sein, wird häufig auch ein gewisses Englischniveau, wie z. B. durch die Erreichung eines gewissen Scores im TOEFL, IELTS oder GMAT vorausgesetzt.

Kostet der MBA? Wenn Ja wie viel?

Die als Weiterbildungsprogramme geltenden MBA-Programme werden in der Regel durch Studiengebühren finanziert. Je nach Anbieter variieren die Gebühren im deutschsprachigen Raum für die gesamte Studiendauer zwischen ca. 5.000 Euro und mehr als 30.000 Euro, wobei der Durchschnittswert in Deutschland bei rund 17.000 Euro liegt und in anderen Ländern deutlich höher ausfallen kann. 

Aus welchem Grund wurde das MBA-Studium überhaupt entwickelt?

Die Geschichte des MBA lässt sich bis ins Jahre 1902 zurückverfolgen, als eine Vorform des MBA der sogenannte Master of Commercial Science erstmals an der amerikanischen Tuck School des Dartmouth College in New Hampshire verliehen wurde. Darauf folgte die Harvard University, die 1921 als zweite Hochschule ebenfalls ein ähnliches Programm anbot. Mit ausgebildeten Führungskräften sollte die globale wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit gesichert werden, daher erweiterten innerhalb von zehn Jahren zahlreiche Business Schools in den USA, später auch in England, ihre Master-Programme. Die Bedeutung des MBA blieb allerdings im Vergleich zum Bachelor und Master eher gering. In den 1950er Jahren jedoch wandelte sich die Ausrichtung des MBA-Studiums, da nun neben verbindlichen Pflichtkursen wie Management, Finanzierung, Marketing und Buchhaltung auch die Vermittlung von Führungsqualitäten, Teambildung, Motivation und richtigem Einsatz der vorhandenen Ressourcen in den Vordergrund rückte und somit der Stellenwert der MBA-Programme stieg. Mit Beginn der 1970er Jahre wurde dem MBA-Studium eine negative Zukunft durch sinkende Studentenzahlen aufgrund mangelnder Nachfrage nach MBA-Absolventen prophezeit, worauf die Business Schools mit einer Ausweitung ihrer Programme reagierten und sich mit weiblichen Studenten, Studenten anderer Fachrichtungen, Angehörigen von Minderheiten und internationalen Absolventen neue Zielgruppen suchten. In Deutschland kam man gegen Ende der 80er Jahre erstmalig mit dem MBA in Kontakt. Im Jahre1989/90 wurde das erste MBA-Studium im Fernprogramm durch die Universität der Bundeswehr München e. V. in Kooperation mit der Henley Business School im Vereinigten Königreich gegründet. Das erste reindeutsche MBA-Programm entstand 1990 an der Universität des Saarlandes. Das berufsbegleitende MBA-Programm der Hochschule Niederrhein wurde im Jahre 2009 eingeführt um die in der Metropolregion Niederrhein ansässige Wirtschaft besser mit Führungskräften zu versorgen und engagierten Nachwuchskräften bessere Zukunftschancen zu eröffnen.

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